Nutella Cookies: Cremig-weiche Haselnuss-Schoko-Kekse mit flüssigem Kern backen

Warum Nutella Cookies so beliebt sind: Aroma, Textur und der Suchtfaktor

Nutella ist mehr als nur ein Brotaufstrich – die Kombination aus gerösteten Haselnüssen, Kakao und Milch hat längst Kultstatus erreicht. Kein Wunder, dass die cremige Haselnuss-Nougat-Creme auch in Cookies für einen ganz besonderen Geschmack sorgt. Nutella Cookies vereinen das Beste aus zwei Welten: die buttrig-knusprige Textur eines klassischen Cookies und das samtig-schokoladige Aroma der beliebten Nuss-Nougat-Creme. Genau dieser Kontrast macht sie so unwiderstehlich.

Der größte Vorteil von Nutella im Cookie-Teig ist die besondere Feuchtigkeit. Anders als reine Schokoladenstückchen bringt die Creme zusätzlich Fett und Zucker in einer bereits emulgierten Form mit. Dadurch werden die Kekse beim Backen besonders weich und behalten auch nach dem Abkühlen eine leicht fudgige, zähe Konsistenz. Viele Hobbybäcker kennen das Problem trockener Cookies – mit Nutella passiert das deutlich seltener, weil die Creme den Teig geschmeidig hält und die Ränder nur langsam austrocknen.

Ein weiterer Grund für die Beliebtheit ist die Vielseitigkeit. Man kann die Creme direkt in den Teig rühren, sie als Füllung in der Mitte verstecken oder kurz vor dem Backen spiralförmig unterheben. Besonders begehrt sind Nutella Cookies mit flüssigem Kern: Außen leicht knusprig, innen warm und schmelzend – ein Erlebnis, das an frische Brownies erinnert. Dazu kommt die feine Haselnussnote, die klassischen Chocolate-Chip-Cookies oft fehlt. Sie verleiht den Keksen Tiefe und ein leicht nussiges Aroma, das hervorragend mit einem Hauch Meersalz harmoniert.

Auch für besondere Anlässe sind Nutella Cookies ideal. Ob als Geschenk aus der Küche, zum Kaffeeklatsch oder als Dessert: Sie sehen rustikal aus, duften intensiv und schmecken sowohl warm als auch kalt. In Cafés und Online-Bäckereien gehören große, weiche Cookies mit Nutella-Füllung daher seit Jahren zu den beliebtesten Sorten – kein Wunder, dass sie auch zu Hause immer häufiger gebacken werden.

Das perfekte Grundrezept für weiche Nutella Cookies

Für ein gelingsicheres Grundrezept braucht es nicht viele Zutaten – entscheidend sind das richtige Verhältnis und die Backzeit. Für etwa 12 große Nutella Cookies benötigen Sie: 200 g Weizenmehl, 1/2 Teelöffel Backpulver, 1/4 Teelöffel Salz, 110 g weiche Butter, 80 g brauner Zucker, 50 g weißer Zucker, 1 großes Ei, 1 Teelöffel Vanilleextrakt, 150 g Nutella sowie 100 g grob gehackte Zartbitterschokolade oder Haselnusskerne.

Zunächst Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel vermischen. In einer zweiten Schüssel die weiche Butter mit beiden Zuckersorten mehrere Minuten cremig schlagen, bis die Masse hell und luftig ist. Das Ei und den Vanilleextrakt dazugeben und gut unterrühren. Anschließend die Nutella vorsichtig einarbeiten, bis eine gleichmäßige, glänzende Masse entsteht. Die Mehlmischung in zwei Portionen unterheben und zuletzt die Schokoladenstücke oder Haselnüsse vorsichtig unterziehen. Wichtig: Nicht zu lange rühren, sonst wird der Teig zäh.

Der Teig sollte nun mindestens 30 Minuten – besser 2 Stunden – im Kühlschrank ruhen. Diese Kühlzeit ist ein entscheidender Schritt, denn sie verhindert, dass die Cookies beim Backen zu stark verlaufen, und intensiviert das Aroma. Wer einen flüssigen Kern möchte, kann vor dem Backen kleine Portionen Nutella auf einem Teller einfrieren und beim Formen in die Mitte jedes Teigballs drücken.

Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Aus dem gekühlten Teig etwa 50 g schwere Kugeln formen, mit Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und leicht flach drücken. Die Cookies 10 bis 12 Minuten backen. Sie sind fertig, wenn die Ränder fest, die Mitte aber noch weich und leicht glänzend ist. Anschließend unbedingt 5 Minuten auf dem heißen Blech ruhen lassen, damit sie nachbacken und stabil werden. Das Ergebnis: außen zart knusprig, innen weich und schokoladig.

Tipps, raffinierte Varianten und die bequeme Online-Alternative

Die besten Ergebnisse gelingen mit hochwertiger Haselnuss-Nougat-Creme, denn billige Alternativen enthalten oft mehr Palmöl und weniger Haselnüsse, was sich beim Backen durch eine ölige Konsistenz bemerkbar machen kann. Auch die Verwendung von zimmerwarmer Butter und einem frischen Ei trägt dazu bei, dass der Teig gleichmäßig aufgeht und eine samtige Struktur bekommt. Ein weiterer Profi-Tipp: Backzeit lieber unterschreiten, denn Cookies garen auf dem heißen Blech nach. Wer sie zu lange im Ofen lässt, erhält trockene Kekse statt der gewünschten weichen Mitte.

Bei den Varianten sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Für einen hübschen Nutella-Swirl können Sie nach dem Formen der Teigkugeln kleine Kleckse Nutella auf die Oberfläche geben und mit einem Zahnstocher spiralförmig durch den Teig ziehen. Für eine intensivere Nussnote ersetzen Sie die Schokoladenstücke durch geröstete, grob gehackte Haselnüsse oder geben einen Esslöffel Haselnussmus in den Teig. Wer es salzig-süß mag, bestreut die Cookies vor dem Backen mit grobem Meersalz oder Fleur de Sel. Auch gebräunte Butter ist eine beliebte Zutat: Sie verleiht den Keksen ein karamelliges, leicht nussiges Aroma, das perfekt mit Nutella harmoniert.

Eine vegane Variante gelingt mit pflanzlicher Butter, einem Ei-Ersatz (z. B. Leinsamen-Ei) und einer veganen Haselnuss-Schoko-Creme. Hier sollte die Kühlzeit etwas länger sein, da vegane Teige weicher sind. Gebacken werden die veganen Cookies bei gleicher Temperatur, allerdings häufig 1 bis 2 Minuten länger, bis die Ränder fest sind. Egal ob klassisch oder vegan: Nutella Cookies schmecken am besten noch lauwarm, wenn die Schokolade leicht geschmolzen ist und die Füllung cremig aus der Mitte läuft.

Wer keine Zeit zum Backen hat, muss trotzdem nicht auf den Genuss verzichten. Gerade in Deutschland und Österreich haben sich Online-Bäckereien auf große, weiche Cookies mit cremigen Füllungen spezialisiert. Eine besonders bequeme Option sind die Nutella Cookies von Monster Cookie aus Heidelberg. Sie werden mit großzügigen Füllungen gebacken, frisch verpackt und direkt nach Hause geliefert – ideal für spontanen Besuch, als Geschenk oder einfach für den eigenen Heißhunger. Durch die weiche, fast schon fudgeartige Konsistenz kommen sie dem hausgemachten Ideal sehr nahe und ersparen zugleich das Abwiegen, Kühlen und Backen.

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